Eine Reaktion auf den Artikel „Spiele ohne Grenzen“

Am 02.11.06 konnte man auf der Internetpräsenz der Zeitung “Die Zeit” einen neuen Artikel mit dem Titel “Spiele ohne Grenzen” lesen. In der Headline des Artikels beschreibt der Autor, Jörg Lau, die Erkenntnisse einer Studie nach der es erwiesen sein soll, dass sich Computerspielen negativ auf die Schulnoten auswirkt. Wer sich den Artikel bisher nicht zu Gemüte geführt hat, sollte dies unbedingt nachholen (hier geht es zum Artikel von Jörg Lau ).

Der Anfang des Artikels besteht weitgehend aus Gewalthandlungen. Von einer ermordeten Frau geht es direkt zur nächsten, welche mit Hilfe einer Schaufel erschlagen wurde. Darauf folgen verbrannte Passanten, die der Spieler mit einem Flammenwerfer erlegt hat. Immer gewalttätiger werden die Aktionen. Der Spieler nimmt die Kettensäge zur Hilfe, zerschneidet Frauen, überall ist Blut zu sehen, sehr viel Blut – ja gerade zu abartig viel Blut. Neben dem Text: Ein Bild eines elfjährigen Jungen mit einem Playstationkontroller in der Hand.

Szenen aus einigen weit verbreitenden Computerspielen in Deutschland, so der Autor. Wie viele Computerspiele tatsächlich einen solchen Inhalt haben, erwähnt er nicht. Ebenfalls stellt der Autor es so dar, als wären vorangegangene Spielszene alleiniger Inhalt der Spiele. Taktisch klug – sogar eine Führungsperson aus der unrühmlichen Geschichte Deutschlands wäre stolz auf einen derartigen Propagandatext gewesen. Denn auch sie wusste, dass es wichtig ist negative Aspekte zu bündeln, sie drastisch zu verstärken und danach einer Hörerschaft vorzuführen, die naiv und ängstlich ist.

“Der deutsche Bauer verelendet, der Mittelstand ruiniert, die sozialen Hoffnungen vieler Millionen Menschen vernichtet, ein Drittel aller im Erwerbsleben stehenden deutschen Männer und Frauen ohne Arbeit und damit ohne Verdienst, das Reich, die Kommunen und die Länder überschuldet, sämtliche Finanzen in Unordnung und alle Kassen leer. Was hätten sie überhaupt noch mehr zerstören können. Das schlimmste aber ist die Vernichtung des Vertrauens in unserem Volk, die Beseitigung aller Hoffnungen und aller Zuversicht.” Hitler, 15. Juli 1932.

(Anmerkung des Autors: Auch wenn dieser drastische Vergleich ein wenig zu hoch gegriffen sein mag, habe ich mich dafür entschieden ihn im Artikel stehen zu lassen. Wichtig ist dabei: Es geht hierbei keinesfalls um die Person Hitler, sondern lediglich um propagandaähnliche Texte)

Der Drang zum Übertreiben hatte sich schon damals bewährt gemacht, warum also nicht auch heute darauf zurückgreifen? Genau dies hatte sich wohl auch J. Lau gedacht als er sich den Aufbau seines Artikels überlegt hat. Eine provozierende und gleichzeitig schockierende Einleitung musste her. Das hat er geschafft. Vor 74 Jahren war es das deutsche Volk, heute sind es die Eltern, die Opfer einer journalistischen Fehldarstellung eines einzigen Mannes sind. Denn auch die Eltern der heutigen Zeit sind naiv und ängstlich. Ängstlich sicher nicht in dem Sinne wie es früher war, sondern ängstlich um die Zukunft ihrer Kinder. So viele arbeitslose Jugendliche, schlechte Bildungsmöglichkeiten und weitere soziale Konflikte rechtfertigen diese Sorgen natürlich. Und wer ist Schuld? Die Computerspiele? Das wäre doch schon ein bisschen zu einfach …

Aber wenn man in der Politik keine Erfolge verzeichnen kann, müssen Sündenböcke her. Da kommt die Spielindustrie oder die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) gerade recht. Und Journalisten, die sich Aufmerksamkeit verschaffen wollen, egal mit welchem Mittel, leisten dem Staat einen guten Dienst. So auch Herr Lau …

In seinem Artikel führt er seinen Schlachtzug gegen die Spielbranche und deren „Komplizen“ ohne Umschweife fort. Sein nächstes Opfer – Der Jugendschutz. Denn dieser ist, laut Herrn Lau, ein Witz. Seiner Meinung nach ist es Aufgabe des Jugendschutzes, zu gewährleisten, dass Kinder und Jugendliche nicht an die so genannten Gewaltspiele herankommen.

Hier übersieht Herr Lau jedoch einen wichtigen Punkt. Denn die USK ist lediglich für die Alterskennzeichnung von Computer- und Videospielen verantwortlich. Ob sich Kinder und Jugendliche die Ware nun über diverse, natürlich nicht legale, Wege organisieren, liegt wohl kaum im Aufgabenbereich der USK, sondern viel mehr in dem der Eltern, Politiker oder Spielevertreiber.

Danach geht Herr Lau nun endlich auf die am Anfang angesprochen Studie ein. Im Zuge dieser hat das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) in einer bundesweiten Umfrage unter 6000 Viertklässlern und 17.000 Neuntklässlern befragt. Das Ergebnis: „Nahezu jeder zweite Junge im Alter von zehn Jahren verfügt bereits über eigene Erfahrungen mit Computerspielen, die erst ab 16 freigegeben sind“. Weiterhin hat sich hinaus kristallisiert, dass „Jeder fünfte Viertklässler so ein Spiel zum Zeitpunkt der anonymen Befragung spielte“. Viel wichtiger jedoch: „Bei den 14- bis 15-Jährigen zeigt sich ein noch extremerer Befund: Vier Fünftel von ihnen spielen zumindest gelegentlich und jeder Dritte spielt sogar häufig Computerspiele, die erst für Erwachsene erlaubt sind.“

Und schon ist man wieder bei der Schuldfrage. Laut Herrn Lau ist „ein Jugendschutz, der solche Zustände achselzuckend hinnimmt, ein Witz“.Was würde jedoch Frau Ursula von der Leyen, Bundesfamilienministerin, dazu sagen? Ist es nicht Aufgabe der Eltern zu überprüfen was und wie lange ihre Kinder spielen?

Natürlich ist sie das. Wer übernimmt jedoch die schwierige Rolle die Eltern in das Thema zu integrieren, sie mit den Problemen ihrer Kinder zu konfrontieren? Und wer kümmert sich um die Aufklärung der Eltern, wenn es darum geht die Vor- und Nachteile von Computerspielen zu beschreiben? Herr Lau hat es versucht und es dabei leider auch belassen …

Im nächsten Abschnitt seines Artikels fordert Herr Lau, dass „Spiele, in denen der Ehrgeiz von Jugendlichen auf das möglichst grausame Töten, Foltern, Erpressen gerichtet wird, auf den Index gehören, damit sie nicht mehr offen verkauft werden können und für sie nicht mehr geworben werden darf.“. Hier zeigt sich wieder einmal die Kurzsichtigkeit und Unwissenheit des Autors. Denn in einem Zeitalter des Internets würde sich eine Indizierung, dank moderner Medienplattformen wie Foren und diversen Chatprogramme (ICQ, MSN oder öffentliche Chats), wie ein Lauffeuer verbreiten – auch ohne die, angeblich so wichtige, Werbung. Darüber hinaus verzettelt sich Herr Lau in seiner Argumentation. Denn wie er im weiteren Verlauf des Artikels feststellt, sind Spiele, die von der USK erst ab 16 oder 18 Jahren eingestuft worden sind besonders interessant für Jugendliche. Würde die Indizierung eines Spiels diesen Reizeffekt nicht noch verstärken?

In seinem nächsten Artikelabschnitt befasst sich Herr Lau mit einem Thema, welches in einem gut recherchierten und vorurteilslosen Artikel nicht fehlen darf: Der Zusammenhang zwischen Amokläufen und Spielen mit Gewaltinhalt. Als Einleitung für diese Textpassage benutzt der Autor folgenden Satz: „Wir wissen, dass Killer- und Folterspiele Nachahmungstaten anregen“.

Wie sind Sie denn zu dieser Erkenntnis gekommen? Haben sie gut recherchierte Beiträge von Frontal 21 geschaut oder vorurteilslose Artikel von Journalistenkollege Rainer Fromm gelesen? Jedenfalls würde es die Bezeichnung „wir“ erklären. Viel wichtiger ist jedoch: „Wir“ wissen, dass es bisher keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Computerspiele negativen Einfluss auf Konsumenten haben. Darüber hinaus streitet kaum jemand, darunter Spieler, Verantwortliche und einfach Mitglieder der Community, ab, dass es einige Menschen gibt, die Gewalttaten aus Spielen nachahmen. Die Basis für solche Gewaltausbrüche wurde jedoch nicht durch die Spiele, sondern durch andere Effekte, wie zum Beispiel das soziale Umfeld, die Erziehung oder andere soziale Aspekte, gelegt. Wer Gewalt ausübt, hat auch schon vor dem Konsum eines Gewaltspiels einen immenses Gewaltpotential.

Im nächsten Abschnitt kritisiert der Autor das Prüfungsverfahren der USK. Denn „Von den möglichen 20 bis manchmal über 200 Spielstunden mancher Games kennen die Gutachter – darunter Pädagogen, Sozialarbeiter, Medienwissenschaftler – meist nur einen winzigen, vorselektierten Ausschnitt“. Nun stellt sich die Frage: Haben Sie denn die Spiele in dem von ihnen dargestellten Zeitpensum gespielt, Herr Lau? Und auch die Kritik an der Aussage von Klaus-Peter Gerstenberger „Wer Computerspiele hasst, wird bei der USK kein Sachverständiger“ muss ich an den Autor zurückgeben. Denn laut Herrn Lau ist es bei einer Institution wie der USK, „der die Jugendminister der Länder immerhin den Jugendschutz im wichtigsten Medium der Populärkultur übertragen haben, nicht um Liebe oder Hass gehen, sondern um kritische Distanz“. Ist eben diese „kritische Distanz“ nicht auch das, was einen guten journalistischen Beitrag ausmacht? Außerdem ist Herrn Gerstenberges Aussage wohl so zu verstehen, dass sich die Leute, die sich mit den Spielen befassen, Verständnis im Sinne von Wissen vorzeigen können müssen und wertfrei an ihre Arbeit herangehen.

Das nächste Thema, welches der Autor anspricht, ist das Förderungspotential von Computerspielen. Als positives Beispiel nennt Herr Lau „Computerschach“. Ein Spiel, dessen Marktanteil ohne Statistiken wohl auf eine geringe Prozentzahl geschätzt werden kann. Restliche Beispiel werden (bewusst) außen vor gelassen. Auf vergangene Studien wie zum Beispiel die Studie aus Großbritannien , die besagt, dass Computerspiele eine Mittel zur Stärkung der Konzentration darstellen oder die Koordination von mehreren Dinge gleichzeitig fördert, wird nicht eingegangen. Um den Computerspielen weiterhin einen negativen Effekt zu zusprechen weist der Autor nun auf einige weitere Ergebnisse, die die Studie von Christian Pfeiffer geliefert hat. „Mehr Jungen als Mädchen gehen auf Hauptschulen, bleiben sitzen, brechen die Schule ab. Mädchen bekommen mehr Gymnasialempfehlungen, schließen besser ab, steigen häufiger zwischen den Schultypen auf. Mädchen haben seltener Fernseher und Spielekonsolen in ihren Zimmern, und sie nutzen Computerspiele, zumal solche ohne Jugendfreigabe, wesentlich weniger häufig als Jungen.“ Im Gegenzug kann man jedoch ebenso auf die IGLU-Studie verweisen, die zeigt, dass Mädchen in ihrer Freizeit wesentlich mehr Lesen als Jungen oder das die Anpassungsfähigkeit von Mädchen, die der Jungen wesentlich übertrifft. Weiterhin werden Mädchen bei der Notenvergabe generell bevorzugt. Nur ein weiterer Ansatz um die Notenunterschiede zu erklären … Fest steht jedoch: Auch die Studie von Christian Pfeiffer ist nur eine von vielen Möglichkeiten – und nicht die einzig wahre.

Die nächste These, die Herr Lau aufstellt ist, dass „Lernerfolge durch das Geballere am Nachmittag gelöscht werden“ und „ die Nutzung von dumm und roh machenden Gewaltmedien nicht erst dann problematisch ist, wenn ein ohnehin verwirrter Junge vom virtuellen zum realen Amokläufer wird. Gewalt als Unterhaltung ist ein Risikofaktor für die Bildungskarriere – vor allem für Kinder in den ohnehin »bildungsfernen« Schichten“. Eine Behauptung die man so nicht im Raume stehen lassen darf. Zwar gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Computerspiele „dumm“ machen, jedoch gibt es einige Psychologen und Pädagogen, die der Ansicht sind, das Medienkonsum, seien es Computerspiele, Fernsehen oder ähnliche Medien, den Förderungsprozess behindern beziehungsweise Auswirkungen auf das Gehirn haben. Das nur das so genannte „Geballere“ dafür verantwortlich sei, ergibt sich aus ihren Studien jedoch nicht. Also bleibt auch hier eine mit Fakten belegte Argumentation von Seiten des Autors aus.

„Vor allem Eltern mit niedrigem Einkommen erlauben ihren Kindern den unkontrollierten Konsum von Gewaltmedien. Dieser Konsum wiederum macht dumm, dick und aggressiv – und verhindert den Ausbruch aus der Bildungsmisere.“ so Herr Lau. Was genau das „niedrige Einkommen“ für einen Effekt hat, wird nicht differenziert. Aber es scheint so, als wolle Herr Lau es als Entschuldigung dafür benutzen, dass sich die Eltern nicht um ihre Kinder kümmern – geradezu grotesk. Auch die Behauptung, dass durch den Konsum der Spiele ein Ausbruch aus der Bildungsmisere verhindert, scheint weit her geholt. Denn ist es nicht eher so, dass unzureichende Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten eben jene verhindern. Betrachtet man den Anteil der Ausländer in Deutschland, so könnte man auch den Integrationsbemühungen des Staates einen Teil der Mitschuld zusprechen. Aber um besorgte Eltern zu manipulieren, schiebt man alles auf Computerspiel mit Gewalt, da dies um einiges einfacher ist als die wahren Probleme zu bekämpfen.

Zu guter Letzt beweist der Autor noch einmal wie sehr er in die Materie der Computer- und Videospiele hinein geblickt hat. Mit seinem Bild eines „ daddelnden Jungen, der narzisstisch-depressiv in seinem Zimmer hockt und ganze Nachmittage damit verbringt, verbotene Gewalt- und Kontrollfantasien auszuleben“ zeigt er noch einmal, dass er seine Recherchen auf Vorurteilen aufgebaut hat. Denn das Bild eines „dicken, dummen, vor dem PC sitzenden Jungen“ ist in dem heutigen Multiplayer-Zeitalter kaum bis gar nicht mehr gegeben.

Um diesen Artikel abzurunden ,lässt sich also folgendes zusammenfassen:
Autoren wie Jörg Lau oder zuletzt Rainer Fromm versuchen mit ihren Texten zum einen von anderen Problemen abzulenken und zum anderen mit schlecht recherchierten Texten die Gesellschaft zu manipulieren. Ihre Ansätze mögen zwar nachvollziehbare Begründungen haben, aber Fakten, die diese beweisen können sie zweifelsfrei nicht vorlegen. Aus diesem Grund bleibt nur zu sagen, dass sich alle Parteien darum bemühen müssen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen ohne das auf Spekulationen oder unbegründete und nicht bewiesene Behauptungen zurückgegriffen wird.

// Dieser Artikel wurde von ChristianKresse verfasst

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3 Responses to “Eine Reaktion auf den Artikel „Spiele ohne Grenzen“”


  1. 2 Clark November 9, 2006 um 3:34 nachmittags

    Sauber! Deine Kritikpunkte und Argumente decken sich absolut mit dem, was ich während des Lesens des ZEIT-Artikels gedacht und gefühlt habe.

    Ich finde, Lau lehnt sich teilweise gefährlich weit aus dem Fenster – das ist allein mit schlechter Recherche schon nicht mehr zu begründen! Zum Thema Beeinflussung bildungsferner Schichten durch die „Ballerspiele“ zum Beispiel, ist meiner Meinung nach gar erst mal ein eigenständiger Artikel zum aktuellen Thema „Unterschicht“ nötig, damit Lau den Bezug darauf legitimiert. Denn dann ist auch er gezwungen, andere soziale Aspekte, wie die Übertragung der pessimistischen Stimmung der Eltern / gesellschaftlichen Umwelt im Bezug auf die gesamte Lebens- und Zukunftssituation, mit einzubeziehen. Ich möchte das keinesfalls pauschalisieren! Aber da sag mir noch einmal jemand, nur Ballerspiele machen deprimierte Jugendliche…

  2. 3 DMdsW November 25, 2006 um 5:49 nachmittags

    Super Artikel. Als ich damals den Frontal 21- Bericht gesehen habe, ist mir fast der Kragen geplatzt. Allein die Aussage “Massenmord im Sanatorium” (im Bezug auf Hitman 3), zeugt davon, dass sie sich das Spiel kaum länger als 1-2 Minuetn angeschaut haben.
    Das interessante daran ist auch, dass diejenigen, die das “recherchieren” selbst ein gewisses Potential besitzen müssen, um wild um sich zu ballern. Das ist nämlich in keinster Weise nützlich respektive erforderlich, um die gestellten Aufgaben zu absolvieren. Im Gegenteil…
    Immerhin hat man im Rahmen solcher Internetseiten die Möglichkeit, seine Meinung zu diesen meinungsfälschenden Berichten loszuwerden. Allerdings lesen viel zu wenig Leute diese Sachen. Schade….


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